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Gesellschaft

Im Boot sitzen, fressen und saufen – was ausserhalb geschieht, interessiert kein ....! Almosen für den Rest der Welt!

In der Schweiz schwelgen wir im Überfluss. Von allem haben wir genug, dem Konsum sind keine Grenzen gesetzt. Dieses masslose, unbegrenzte Konsumieren ist in Gunterswilers Arbeiten ein wichtiges Thema. Durch die Reduktion der Farben auf schwarz-weiss bietet ihm der Scherenschnitt die Möglichkeit, Sachverhalte in grosser Klarheit herauszuschälen. Durch grafische Darstellungsmittel und das Nutzen von Symbolen suche er in den Scherenschnitten eine grosse inhaltliche Dichte zu erreichen, ohne dem Bild die Ästhetik zu nehmen. Der Betrachter soll vom Bild „aufgenommen“ und zum Denken angeregt und nicht durch altbekanntes „Gejammer“ abgestossen werden.

Datum: August 03, 2014