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Vergänglichkeit

Wir alle leben in unserer Welt, die durch Arbeit, Familie oder Hobbys geprägt ist. Tagtäglich schreckt uns am Morgen der Wecker auf, wir gehen zur Arbeit, wälzen Probleme, verbringen Zeit mit der Familie, joggen und biken oder lenken uns am Abend mit Fernsehprogrammen ab, bis wir vor der „Kiste“ einschlafen. Jede und jeder lebt in seinem Alltag und nur wenige Tage im Jahr gelingt es uns, dank den wohlverdienten Ferien, auszubrechen und endlich das zu tun, was wir eigentlich am liebsten tun. Der Alltag hat uns aber schnell wieder in seinen Fängen und so läuft die Zeit und läuft und läuft….. bis plötzlich etwas Unerwartetes passiert. Im besten Fall wird man plötzlich Lottomillionär! Im schlechtesten Fall wird man plötzlich aus seinem so gewohnten Alltag gerissen. Es kann ein Unfall, eine Krankheit oder irgendeine Zerstörung sein. Plötzlich bin ICH an der Angel und alles winden und wehren nützt nichts. Plötzlich bin ich „genagelt“ und allmählich entschwindet meine „Seele“ aus meinem geschundenen Körper. Vielleicht bin ich aber auch müde und gleite langsam in eine andere Welt über. – In Scherenschnitten zur Vergänglichkeit benutzt Gunterswiler eine Symbolsprache und die geschnittenen Sujets bedürfen einer Interpretation.

Datum: August 03, 2014